Corona-Krise & Beschaffungswesen
Umgang mit der Corona-Krise
Der Verband blickt auf das schwierige Jahr 2020 zurück. Infra Suisse setzte sich erfolgreich gegen die Schliessung von Baustellen durch und fordert statt staatlicher Konjunkturprogramme konkrete Projekte und Aufträge, um Arbeitsplätze und Fachwissen zu sichern.
Öffentliches Beschaffungswesen
Seit Januar 2021 gilt das neue Bundesgesetz für Bundesstellen und die SBB. Im Fokus steht hierbei die qualitative Neugestaltung des Vergabeprozesses weg vom reinen Tiefstpreis hin zum vorteilhaftesten Angebot. Dabei werden Plausibilität, Nachhaltigkeit und Lebenszykluskosten berücksichtigt.
Nachhaltigkeit & Nachwuchs
Mobilitätsverhalten
Die Corona-Massnahmen beeinflussten die Mobilität stark. Während sich der Autoverkehr nach dem ersten Lockdown rasch erholte, geschah dies beim öffentlichen Verkehr nur zögerlich.
Nachhaltigkeit
Infra Suisse unterstützt den „Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz“ für den Tiefbau. Das neue CO2-Gesetz des Bundes und die geplante Umverteilung von Geldern in einen Klimafonds sieht der Verband dagegen kritisch.
Nachwuchs und Arbeitswelt
Die Zahl der Lernenden im Grund- und Strassenbau ist stabil und die Ausbildung gilt als krisenresistent. Zudem läuft ein Pilotprojekt zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben in Bauunternehmen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
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