Ausbildung als Strassenbauer:in: Aufgaben, Anforderungen und Karriere im Strassenbau
Baue die Schweiz von morgen – der Weg zur Strassenbauer/in
Strassenbauer/innen schaffen die Grundlage für eine funktionierende Mobilität. Mit ihrem Fachwissen und ihrem Einsatz entstehen Verkehrswege, die Menschen verbinden und die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz ermöglichen. Der Beruf vereint handwerkliche Präzision, moderne Technik und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten in einer Branche mit Zukunft.
Strassenbauer/innen gestalten die Mobilität von morgen
Strassenbauer/innen schaffen, erneuern und unterhalten die Verkehrsinfrastruktur der Schweiz. Mit ihrer Arbeit sorgen sie dafür, dass Menschen und Güter sicher und effizient ans Ziel gelangen. Strassen, Plätze, Brücken und weitere Verkehrsanlagen bilden die Grundlage einer funktionierenden Mobilität und einer leistungsfähigen Wirtschaft.
Ein Beruf mit Verantwortung und Perspektiven
Die Tätigkeit im Strassenbau verbindet handwerkliches Können mit moderner Technik. Strassenbauer/innen arbeiten mit unterschiedlichen Materialien, Maschinen und Geräten und leisten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung und zum Erhalt der Infrastruktur. Die Arbeit erfolgt in eingespielten Teams und trägt sichtbar zum öffentlichen Raum bei.
Praxisnahe Ausbildung mit Zukunft
Der Einstieg in den Beruf erfolgt über die Ausbildung als Strassenbauer/in EFZ oder Strassenbaupraktiker/in EBA. Die Grundbildungen vermitteln praxisnahes Fachwissen und bereiten auf vielfältige Aufgaben im Bau- und Infrastrukturbereich vor. Dabei stehen sowohl praktische Erfahrungen als auch die fachliche Weiterbildung im Mittelpunkt.
Vielfältige Entwicklungs- und Karrierechancen
Strassenbauer/innen stehen zahlreiche berufliche Möglichkeiten offen. Weiterbildungen und Spezialisierungen ermöglichen die Übernahme zusätzlicher Verantwortung auf der Baustelle oder in der Projektorganisation. Die Branche bietet langfristige Perspektiven und attraktive Karrierewege bis hin zu Fach- und Führungsfunktionen.
Gefragte Fachkräfte für die Schweiz
Eine moderne und sichere Verkehrsinfrastruktur benötigt gut ausgebildete Fachkräfte. Strassenbauer/innen leisten einen zentralen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Schweiz und sind auf dem Arbeitsmarkt entsprechend gefragt. Ihr Wissen und ihre Erfahrung bilden die Grundlage für die Verkehrswege von heute und morgen.
Ausbildungsorte
Die Ausbildung zum/zur Strassenbauer/in findet in verschiedenen Sprachregionen der Schweiz statt. Je nach Wohnkanton besuchen Lernende unterschiedliche Berufsfachschulen, die gezielt auf die Anforderungen des Strassenbaus vorbereiten.
Deutschschweiz
In der Deutschschweiz besuchen Lernende die BFS Verkehrswegbau. Dort erwerben sie die wichtigen theoretischen Grundlagen und vertiefen ihr Wissen rund um den Bau und Unterhalt von Verkehrswegen.
Westschweiz
In der Westschweiz gibt es mehrere Ausbildungsorte für Strassenbauer/innen. Lernende aus den Kantonen Neuenburg, Waadt und Freiburg besuchen das CPNE. Für Lernende aus dem Kanton Wallis ist die Ecole professionnelle et artisanale de Sion zuständig. Im Kanton Genf findet die Ausbildung am Centre de formation professionnelle Construction statt. Lernende aus den Kantonen Jura und Bern (Region Jura) besuchen die Ecole professionnelle de Moutier.
Italienische Schweiz
In der italienischsprachigen Schweiz absolvieren Lernende ihre schulische Ausbildung am Centro professionale tecnico Mendrisio. Dort werden die fachlichen Grundlagen für eine erfolgreiche Tätigkeit im Strassenbau vermittelt.
Lohnempfehlungen
Eine Lehre als Strassenbauer/in lohnt sich nicht nur durch die vielseitigen Aufgaben und guten Zukunftsperspektiven, sondern auch durch eine faire Entschädigung während der Ausbildungszeit. Die Lohnempfehlungen von Infra Suisse dienen Lehrbetrieben als Orientierung für die Berufe im Strassen- und Grundbau. Die Höhe des Lohns richtet sich unter anderem nach dem Ausbildungsweg, dem Lehrjahr und der persönlichen Leistung.
Während der dreijährigen Ausbildung zum/zur Strassenbauer/in EFZ steigt der Lohn mit jedem Ausbildungsjahr. Lernende erhalten neben dem Grundlohn je nach Betrieb und Leistung zusätzlich mögliche Prämien, die sich beispielsweise an den Leistungen im Bildungsbericht, der Lerndokumentation sowie den Ergebnissen in Fachkursen und überbetrieblichen Kursen orientieren.
Auch die zweijährige Ausbildung zum/zur Strassenbaupraktiker/in EBA bietet einen attraktiven Einstieg in die Baubranche. Wer gerne praktisch arbeitet, Verantwortung übernimmt und sich weiterentwickeln möchte, schafft damit eine gute Grundlage für die berufliche Zukunft im Strassenbau.
Die Ausbildung im Strassenbau verbindet praktische Erfahrung, Teamarbeit und sichtbare Ergebnisse mit fairen Ausbildungsbedingungen. Damit ist der Beruf nicht nur ein Einstieg in die Bauwelt, sondern auch der erste Schritt in eine vielseitige Karriere mit zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten.