Studie

Umfrage zu Fachkräftebedarf und Arbeitgeberattraktivität

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Das Wichtigste in Kürze

Eine verstärkte Individualisierung, die Digitalisierung, ein sich veränderndes Verhältnis zur Arbeit sowie ein Aufbrechen der Geschlechterstereotypen sind Megatrends, die unsere Gesellschaft und die Arbeitswelt langfristig prägen werden.

 

Nachhaltige Lösungen

Branchen und Unternehmen müssen nachhaltige, spezifische Lösungen für diese Herausforderungen entwickeln. Die Baubranche ist von Fachkräftemangel betroffen, weshalb eine hohe Arbeitgeberattraktivität von besonderer Bedeutung ist.

Der Vorstand von Infra Suisse hat entschieden, die Möglichkeiten neuer Arbeitsmodelle und die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben in der Branche zu thematisieren. Eine Umfrage unter den Mitgliedern soll den aktuellen Stand der Branche, den allfälligen Handlungsbedarf sowie die Möglichkeiten zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität aufzeigen.

Der Bericht soll dazu beitragen, die Diskussion in der Branche zu initialisieren.

 

 

Potential

In der Branche wird wahrgenommen, dass sich die Bedürfnisse von bestehenden und zukünftigen Angestellten verändern. Diese Wahrnehmung deckt sich mit der Erfahrung der Fachstelle UND sowie anderer Studien. Der Wunsch steigt, den Beruf mit anderen Bereichen des Lebens besser zu verbinden, wie Kinder, Familienangehörigen oder Ehrenämtern. Insbesondere heutige junge Väter möchten sich stärker an der Betreuung ihrer Kinder beteiligen.

Die Ergebnisse der Umfrage unter den Mitgliedern von Infra Suisse zeigen eine Verbindung zwischen dem Fachkräftebedarf und den Aspekten der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Es zeigt sich ein klares Potential, die Arbeitsmarktattraktivität hinsichtlich Familienfreundlichkeit und Arbeitszeitflexibilität zu erhöhen.

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Kontakt

Geschäftsführer

a.dinkelmann@infra-suisse.ch